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Wenn Ihr Eure Vollzeitschulpflicht erfüllt und Interesse habt, Euch bei uns zu engagieren, könnt Ihr beim Therapeutischen Reitverein St. Martin in Niedernjesa oder dem angegliederten Falbenhof in Bischhausen einen Bundesfreiwilligendienst leisten.

 

Auch Praktika sind möglich – je länger, desto besser, damit Ihr einen wirklich guten Einblick bekommt und weil die Pferde Zeit brauchen, sich auf neue Menschen einzustellen. Deshalb sollte es nicht allzu viele Wechsel unter den Helfern geben. Ein Praktikum bei uns sollte mindestens 4 Wochen dauern.

 

(Anerkennungs-)Praktika im Rahmen der Studiengänge Soziale Arbeit, Sozialpädagogik sind bei uns ebenfalls möglich, sowie Ganzjahrespraktika zur Erlangung der Hochschulreife an den Berufsbildenden Schulen für Sozialpädagogik.

 

Bitte geht immer so vor, dass ihr eine formlose Anfrage per Mail mit Euren Kontaktdaten, dem geplanten Umfang, der Art des Praktikums und Euren Vorerfahrungen mit Pferden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sendet.

 

 

Und hier könnt Ihr nun den Erfahrungsbericht von Lea über ihren BFD beim Therapeutischen Reitverein lesen:

 

Juni 2014

 

Hallo, ich bin Lea, bin 19 Jahre alt und zurzeit „Bufdi” beim Therapeutischen Reitverein St. Martin. Ich war schon immer pferdebegeistert und bin jahrelang freizeitmäßig geritten; nach meinem Abi 2013 habe ich Ausschau nach einer Bundesfreiwilligen-Stelle gehalten. Über das Internet bin ich dann hier gelandet.

lea

In Niedernjesa assistiere ich bei den verschiedensten Therapiestunden. Dort wird von Hippotherapie, Ergotherapeutischem Reiten bis zum Reiten für Menschen mit Behinderung alles angeboten. In der „Zweigstelle” Bischhausen bieten wir hauptsächlich heilpädagogisches Reiten an und arbeiten mit dem örtlichen Kinderheim zusammen. Spielerisch zeigen wir den Kindern, die teilweise leichte Defizite aufweisen oder aus schwierigem Elternhaus kommen, den Umgang mit den Pferden durch das Putzen, Führen und das Reiten der Tiere.
Ich hatte vorher keine Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen mit besonderem Verhalten oder Menschen mit Behinderung, was aber überhaupt kein Problem darstellte, wie ich anfangs befürchtet hatte. Inzwischen gestalte ich sogar selber Einheiten mit den Kindern und denke mir abwechslungsreiche Spiele aus. Außerdem führe ich die Pferde während der Therapien und baue beispielsweise Reitparcours auf. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, den Therapieponies den nötigen Ausgleich zu schaffen. Wir arbeiten nach den Prinzipien des Natural Horsemanship und auch hier fehlten mir Vorkenntnisse. Durch zwei Kurse im Rahmen des BFD in diesem Bereich und Unterricht bei den Therapeutinnen habe ich viel gelernt und eine gute Beziehung zu den Pferden aufgebaut. Ich  mache sehr viel Bodenarbeit zur Gymnastizierung der Pferde und darf auch auf dem Platz reiten. Des Öfteren sind wir im Gelände unterwegs. Nicht zu vergessen ist das Misten und sonstige Tätigkeiten im Stall und auf der Weide, die selbstverständlich zu der Arbeit mit Pferden gehören.
Leider geht mein Bundesfreiwilligendienst langsam dem Ende zu, und ab August wird meine Stelle frei. Es ist für mich eine tolle Erfahrung, und wenn dich dieser Text angesprochen hat und du Lust auf Arbeit mit Pferden und Menschen mit Einschränkungen hast, sowie kreativ bist und keine Mühe scheust, dann ist die Stelle als „Bufdi” beim Therapeutischen Reitverein St. Martin genau das Richtige für dich!

Liebe Grüße eure Lea